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David Bauer hat den Selbstversuch gewagt und Programmieren innerhalb eines Jahres überwiegend mit Code Academy gelernt. Er schreibt in diesem Artikel über seine Erfolge, Misserfolge und was ihn dann doch wieder motivieren konnte. Er sieht erfreulicherweise auch davon ab, am Ende seiner Entwicklung sich selbst als Superprogrammierer zu sehen. Er betont stattdessen, was er auf dem Weg zu einem programmierenden Journalisten, der für “Programmierer-Maßstäbe” nichts kann, alles gelernt hat. Er war auf jeden Fall sehr viel fleißiger als ich und hat auch schon kleine Webanwendungen gebaut und auf github gestellt.

Moeffju war so nett, meine Sexwürfel auf Github zu forken (haha wie das klingt!) und dem Code ein bisschen mehr Stil zu verleihen. Es gibt bestimmte Konventionen, die im oben verlinkten Style Guide nachgelesen werden können und an welche man sich der Lesbarkeit halber halten sollte.

Das erste Smartphone!
Danke Leitmedium.

We are all DOOOOOOOMED!
Danke Jakob.

Das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung vergibt einen Preis für Abschlussarbeiten, welche sich mit Informatik und Gesellschaft auseinandersetzen. Einreichungen bis zum 31. Mai.

Eine lange, traurige Geschichte über Encryption Standards und das Erklären von Encryption Standards. Mit Strichmännchen. Aber es hat irgendwie auch ein Happy End.

Hätte ich das gewusst. Hier wird sehr knapp, aber dennoch überraschend verständlich die Architektur eines x86-Prozessors in einer Übersicht erklärt.

Netzpolitik.org ist ein wichtiges Blog, wo zentrale Diskussionen der Netzpolitik aufgegriffen, analysiert und wiedergegeben werden. Bzw. was noch viel wichtiger ist: Teilweise werden sie dort erstmal zu zentralen Diskussionen gemacht. Damit das so bleibt, braucht Netzpolitik.org GELDGELDGELD. Ihr könnt und solltet ein paar Euro spenden, ich werd auch mal schauen, was sich tun lässt. Besser ist natürlich ein Dauerauftrag. Von den 30 000 LeserInnen (ich habe aus dramaturgischen Gründen deren Statistik übernommen) könnten ja wenigstens 50% einen Euro jeden Monat spenden und damit unabhängige Berichterstattung über die Politik im Internet, dem wichtigsten Medium der jetzigen und zukünftigen Zeit, finanzieren.
Tut es besser jetzt und rühmt euch mit euren heldenhaften Motiven, bevor wir es alle nur noch tun, um die nervigen Banner loszuwerden. Aber die Fotos sind echt gut! (Disclaimer: Die Fotos sind von m..ach lassen wir das)

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Semesterferien sind manchmal auch nichts weiter als eine vorlesungsfreie Zeit, ehrlich. Das alte Lied: Ich finde im Moment überhaupt keine Zeit zum Programmierenlernen und das wird sich die nächsten zwei Wochen voraussichtlich auch nicht ändern. Zwischen Hausarbeiten, Lernen, Artikel und Geburtstag-Feier-Marathon ist es natürlich auch eine Frage der Prioritätensetzung, das gebe ich zu. Aber die Zeit rennt davon und da sich Bafögzahlung und Zeit in einer verhängnisvollen Abhängigkeit zueinander befinden, muss ich wohl oder übel meine Prüfungen schreiben.
Und ja, ich hatte Geburtstag, da habt ihr richtig gelesen. Abgesehen von meinem Gejammer gibt es auch gute Nachrichten! Ich habe nämlich viele tolle Geschenke bekommen, z.B. eine Heißklebepistole (Peng! Danke Sigi!) oder das Buch “What Technology Wants” (Danke Mspro!), oder ein Buch von Kathrin Passig, überreicht von Kathrin Passig persönlich! (Ich glaube sie würde es gut finden, wenn ich erwähne, dass ich mir dieses Buch selber gewünscht habe)  Aber all die lieben Leute, die an mich dachten müssen neidlos anerkennen, dass dieses Geschenk das mit Abstand sinnvollste war:

pony

Vielen lieben Dank, Linuzifer – auf dich ist Verlass!

Für die Streberin-Credibility habe ich auch extra die Brille aufgelassen, damit ihr mir das mit den Hausarbeiten glaubt. Stressige Geschichte das mit dem Studieren. Aber ich hoffe, dass zumindest eine erlesene Auswahl an Links euch bei Laune hält. Viel Spaß!

Eine Liste mit zehn Programmen, die vom Terminal aus gesteuert werden. Ein sicherer Umgang mit der Konsole ist der erste wichtige Schritt beim Programmierenlernen und auch für die generelle Auseinandersetzung mit dem Computer das A und O. Von hier aus können Prozesse manuell gesteuert werden und es werden sehr viel mehr Handlungsoptionen jenseits des Klickbaren ermöglicht. Das Tutorial von Zed Shaw habe ich schon mehrfach erwähnt und kann es gar nicht häufig genug tun: Auf Learn Code The Hard Way werden  einem die grundlegenden Befehle für’s Terminal vermittelt.
Mit dem minimalistischen Window Manager i3, der weitestgehend ohne klickbares Interface funktioniert, habe ich mich selber quasi dazu gezwungen, mehr mit der Konsole zu arbeiten. Aber es muss nicht gleich das komplette Interface unklickbar gemacht werden. Einen Anfang können auch Terminal-basierte Programme darstellen, um die Logik der Befehlseingabe kennenzulernen und sich daran zu gewöhnen, in schwarzen Fenstern zu agieren, statt zwischen bunten Buttons hin- und herzuklicken.
Bisher kenne ich nur vim und irssi von der Liste, würde aber gerne mal Mutt, einen E-Mail-Client ausprobieren und Cmus, einen Music Player, besser kennenlernen.
Es macht mir auf jeden Fall Spaß, solche Programme näher kennenzulernen und sich in die Befehle einzufuchsen. Es steht dem eigentlich nichts im Wege, es müssen nur die Befehle gelernt und verinnerlicht werden und im Zweifelsfall findet sich immer jemand aus der Community, der oder die einem weiterhelfen kann.

Scott Hanselman hat einen sehr erfrischenden Artikel inmitten der manchmal etwas einseitigen Diskussion über das Programmierenlernen geschrieben.

People seem to fall on the side of “Everyone should learn to code! Teach the babies Common Lisp!” or “Not everyone can be a programmer! Relax!” [...]

We need to teach kids to think and to be excited about thinking.

Code should be taught – in age appropriate ways – as part of a larger “solving problems” curriculum.

Hanselman geht es eher dabei eher um die Fähigkeit, Abstraktionen und Algorithmen grundlegend zu verstehen und die Logik dahinter zu begreifen, also darum, ein spezifisches Nachdenken zu erlernen und damit Probleme zu lösen.

Ich bemühe mich selber häufig darum, Leuten zu erklären, dass es mir ebenfalls weniger wichtig ist, dass ich schnell lerne, möglichst viel Code zu produzieren. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn ich niemals auch nur irgendein Programm schreibe, viel wichtiger und interessanter finde ich es, die Praxis des Programmierenlernen zu durchschauen und bestimmte Logiken dahinter zu verstehen. Sicherlich ist der Titel meines Blogs dahingehend etwas irreführend, aber ich denke, jede und jeder Lernende muss für sich selber entscheiden, wieviel er oder sie erlernen möchte, wieviel Zeit dafür investiert wird und was die Ziele sind. Universelle Zielsetzungen wie “Du hast erst Programmieren gelernt, wenn du ein Patch für den Linux-Kernel schreibst oder ein Datenverarbeitungsprogramm erfunden hast” sind dabei nicht konstruktiv und hindern im Zweifelsfall Leute eher daran, sich überhaupt mit der Thematik auseinanderzusetzen. Zumindest mache ich die Erfahrung bei mir und häufig im Gespräch mit Leuten, die mit dem Programmieren lernen anfangen wollen. Zu hohe Ansprüche stehem dem Vorhaben manchmal im Wege, deswegen weise ich oftmals darauf hin, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn am Ende des Lernprozesses nicht die Verwandlung in eine Programmierexpertin steht. Stattdessen sollte der Spaß am Lernen, die Beschäftigung mit Code und eine Begeisterung für neue technische Themen im Vordergrund stehen.

Ich denke allerdings weiterhin, dass es zwischen der Fähigkeit, eine verstopfte Toilette zu reparieren und dem Verständnis für Code einen Unterschied gibt, der in den resultierenden Verschiebungen von Machtverhältnissen liegt. Aber…ach, ihr wisst schon.

Und nochmal ein schöner Link mit Terminal-Content. Ein Twitter-Account, der regelmäßig schöne Commands für die Konsole twittert. Ich verstehe nicht immer alles und gerade habe ich einen Command ausprobiert, den ich nicht richtig verstanden habe:

PS1="\e[32m$PS1\e[0m"

Jetzt ist meine Kommandozeile irgendwie zur Hälfte dunkelgrün und das was ich eingebe oder was ich als Output bekomme ist hellgrün, so wie vorher.

Screenshot - 03192013 - 06:47:35 PM

Was hab ich bloß getan? Ich habe keine Ahnung!

Aber ist auch nur halb so wild. Immerhin habe ich euch den dummen Fehler vorweggenommen, einen  Befehl, den ich nicht komplett verstehe und rückgängig machen kann, einzugeben. Ich hoffe ihr habt dabei etwas gelernt!

Mail-Verschlüsselung ist eine unheimlich wichtige Sache. Das weiß ich ganz genau, ich habe nämlich immer noch keine und werde dafür regelmäßig beschimpft. Zu Recht!
Gerade im Bereich des Aktivismus ist es eigentlich unerlässlich und eine Sache der gegenseitigen Rücksichtnahme, seine E-Mails und Chats zu verschlüsseln und den sensiblen Content nicht … sagen wir… Gmail oder so in die Hände spielt. Ähem.
Im Moment fliegen vermutlich 99 Prozent des verschlüsselten Mailverkehrs von Nerd zu Nerd. Und machmal bestimmt auch zu einem Nicht-Nerd, der aufgrund schmerzhafter Erfahrungen und seiner prekären Situation bereits gecheckt hat, wie wichtig Verschlüsselung sein kann. Oder hätte sein können.
Cryptocat ist eine Möglichkeit, dieses Gefälle in Chats aufzubrechen, wenn es auch einige Sicherheitsmängel gegenüber der professionellen Verschlüsselung aufweist. Aber das ist immer noch besser als gar keine Verschlüsselung.

Cryptocat is an open source web application intended to allow secure, encrypted online chatting. Cryptocat encrypts chats on the client side, only trusting the server with data that is already encrypted. Cryptocat is delivered as a browser extension and offers plugins for Google Chrome, Mozilla Firefox and Apple Safari.

Eine ausreichende Alternative zu PGP ist es natürlich nicht, und jedeR sollte sich jetzt zumindest mal in den Wikipedia Artikel zu PGP einlesen. Die Profis unter euch können ja mal die nächste Gelegenheit nutzen, um sich jemanden Geneigtes aus dem nähren Umfeld zu schnappen, um den Kram beizubringen. Verschlüsselter E-Mail-Verkehr ist eine zunehmend wichtige Voraussetzung um sich gegen Interventionen zu schützen. Von welcher Seite diese auch immer kommen mögen. Eine aktuelle interessante Debatte darüber anhand der De-Mail gibt es übrigens morgen im Bundestag.

Die siebenjährige Lina kann jedem Buchstaben seinen Binärcode zuordnen. Wie ein kleiner Computer! Coole Sache.
Schade, dass einem jungen Mädchen, das sich so sehr aus dem Fenster tradierter Geschlechterrollen herauslehnt trotzdem eine überdimensionierte rosa Tastatur und Bühne gebaut werden mussten.

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Ein weiteres Online-Tutorial zu Python, das eine ganz angenehme Struktur hat. Ein Thema pro Seite, das wiederum aufgeteilt ist in viele Unterkategorien. So kann man etwas leichter hoch und runter scrollen um Wissenslücken zu füllen. Der Autor scheint vor allem vier Paradigmen zu folgen:

  • Keep it short. It is better for students to read 10 pages than not read 50 pages.
  • Be careful with vocabulary. I tried to minimize the jargon and define each term at first use.
  • Build gradually. To avoid trap doors, I took the most difficult topics and split them into a series of small steps.
  • Focus on programming, not the programming language. I included the minimum useful subset of Java and left out the rest.

Ich habe den Verdacht, dass es sich dabei um ein etwas schwierigeres Tutorial als das LPTHW handelt. Aber ich bin mir sicher, dass es auch für AnfängerInnen geeignet ist und Frustrationsmomente gut umgehen kann. Vielleicht probiert das jemand von euch mal aus und berichtet davon?

Die Seite stammt von meinem Lieblings-Lehrer, Zed A. Shaw (Es bleibt trotzdem etwas ganz besonderes zwischen uns, Erlehmann und Plom!). Ja, genau, der Autor des großartigen Learn Python the Hard Way Tutorials das ich gerade schwänze. Ich habe leider keine Ahnung, was er in seinem Manifest sagen will aber auf der “Become a programmer, motherfucker, hat er eine tolle Seite mit unendlich vielen Links zu frei verfügbaren Programmier-Lehrbücher.

Und das T-Shirt. Das T-Shirt!!
Kauft euch das T-Shirt, dann müsst ihr Programmieren lernen, um die Credibility zu haben um das T-Shirt tragen zu dürfen.

Das Projekt Euler stellt für erfahrenere ProgrammiererInnen jede Menge Aufgaben zur Verfügung, die mit ein bisschen mathematischem Denkvermögen und etwas Programmier-Skills (ja, haha, ich weiß, sonst weiter nichts, ne?) gelöst werden können und sollen. Die Diskussionen darum, welche Lösungsansätze verwendet wurden kann man erst einsehen, wenn man die Lösung programmiert hat. Ganz nette Idee für Leute, die ihre Programmierkenntnisse praktisch umsetzen wollen in kleinen Programmen, die mathematische Aufgaben lösen. Ich finde es selber nicht sooo spannend, aber vermutlich sollte ich mir mal wenigstens die ersten 5 vornehmen um die Umsetzung zu üben.

Letztes Mal im Schlangencode wies ich ja darauf hin, dass ich einen blöden Umlaut-Fehler in meinem Programm hatte, genauer: Einen Dekodierungsfehler. Dieser Artikel greift den Unterschied zwischen den manchmal verwirrenden Begriffen “Encoding, Decoding und An Encode auf” und erklärt worauf man achten muss, um Unicode Errors zu vermeiden. Langer, für AnfängerInnen womöglich etwas komplexerer Artikel, aber es lohnt sich. Am Ende ist Einiges entwirrt.

Nach dem Pony-Skandal letzter Woche den einige von uns noch immer erst richtig verdauen müssen, gibt es schon wieder Neuigkeiten auf dem Pferdemarkt. Einerseits solltet ihr jetzt wirklich auf Eine-Mark-Fünfzig-Lasagne von Real verzichten, wenn ihr das aus gutem Grund nicht schon vorher getan habt, andererseits ist mir zu Ohren gekommen, dass der Geist der inkludierenden Programmiersprache wieder umgeht. Jetzt gibt es auch noch eine Programmiersprache, die von Ponys verstanden werden soll. Verrückt. Was würde der Superhacker Johl dazu sagen…? Ach lassen wir das…

Wenn ich von Leuten wie Avrilanda höre kriege ich Hitzewallungen! Stefan hat sich nach vielen Jahren endlich dazu entschlossen, mit dem Programmieren wieder anzufangen.Er wollte ursprünglich FLP nachprogrammieren, aber da er weitestgehend alleine lernt, habe ich ihm von Assembler als Einstieg abgeraten und stattdessen erstmal die Kommando-Schule von Zed A. Shaw empfohlen und anschließend den Python-Kurs. Ich hoffe, dass viele von euch ihm jetzt auf Twitter  folgen und dort mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn er mal eine Frage hat. Ich freue mich wirklich riesig über seine Fortschritte und hoffe bald wieder von ihm zu hören.

Sollte noch jemand von euch vor kurzem oder Längerem mit dem Programmierenlernen angefangen haben, Motivation brauchen, Fragen haben oder jemanden zum gemeinsamen Fluchen über Semikolons bei einem Tee benötigen freue ich mich immer über Kontaktaufnahme über Twitter, in den Kommentaren oder per E-Mail!

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Zeit für eine neue Linkliste. Dann kann ich mich darum drücken, mit den Lektürenotizen für dieses Buch anzufangen.

Birte hat freundlicherweise eine umfangreiche Liste aufgestellt mit Links zu verschiedenen Lern-Tools und sie kommentiert.
(Danke @birtona!)

Ich habe einen wunderschönen neuen Laptop, ein Thinkpad E135. Kam ohne Betriebssystem, dafür mit UEFI statt Bios. Die Installation von Debian war gelinde ausgedrückt problematisch. Aber zufällig war gerade Erlehmann in der Nähe, sprich auf meinem Sofa, und konnte mir bei der Installation behilflich sein. Das kostete uns auch nur alle Nerven und ca. zwei Tage. Unter Anderem, weil noch keine Lösung dafür aufzufinden war. Die gibt es jetzt aber unter oben stehendem Link.
(Danke Erlehmann!)

Eines dieser wirklich wirklich wichtigen Begriffe, die seit Langem immer wieder auftauchen, die ich aber erst im Zuge meiner FLP-Genese verstehen lernte. Und seitdem ist mir die Brisanz des Themas auch endlich klar. Die technischen Grundlagen wurden in dem Buch, das ich gerade gelesen hatte, sehr schön verständlich erläutert. Ich glaube, so langsam sollten wir uns auch darum kümmern, dass die Netzneutralität nicht als geflügelter Begriff in der Blogger-Hacker-Buffet-Szene verbleibt, sondern mindestens von jedem Telekom-Kunden einzuordnen ist.
Worum geht es? “Netzneutralität bezeichnet die wertneutrale Datenübertragung im Internet” sagt Wikipedia. Dabei geht es eigentlich um nichts weniger als die Zukunft des Internets wie wir es kennen und gerne beibehalten würden. Die Netzneutralität als Eigenschaft ist allerdings durch bestimmte Entwicklungen und von ökonomischen Interessen bedroht.
Der Wikipedia-Artikel bietet wie immer ein gutes Basis-Wissen, sollte aber vor allem als Grundlage dienen, um die garantiert noch anstehenden Diskussionen darüber einordnen, verstehen und weiterentwickeln zu können. Also Augen und Ohren auf!

Schöner, zugänglicher Talk über die Kommunikationspraxen auf github und was wir daraus lernen können.
(Danke Marc!)

Hey, wie cool! Ich wurde dort eingeladen und hab festgestellt, dass sie dort ein Learn ‘n Tell eingerichtet haben, beruhend auf dem Konzept vom großartigen Hack ‘n Tell. Man kann also einen kleinen Vortrag halten darüber, was man gerade gelernt hat, womit man Probleme hat, kann Fragen stellen…super Idee! Ich bin gespannt. Ich würd mich das ja nicht trauen. Oder doch. Mal schauen.

Onkel bringt Nichte Programmieren bei. Er beschreibt, wie er dabei vorgeht und welche Fortschritte sie macht.

“People tend to complain about how there are not enough women in software. Its true, there are not enough of them. That is why I’m doing my part to add one more to the ranks. Teach the kids in your family to program.”

Pretty awesome.

Eine Open Source Plattform für Spielereien mit digitalen und analogen Ausgängen. Das Programm wird auf einer Arduino-Entwicklungs-Umgebung geschrieben und auf den Arduino Mikrocontroller (da, rechts das Bild) gespielt. Ich durfte schon ein bisschen damit rumprobieren mit LED Lämpchen und Lautsprecher.  Ich habe aber noch Großes vor! Was dann auch eine erste praktische Anwendung meiner C-Kenntnisse sein dürfte. I’ll keep you updated.
Mehr Infos auf Wikipedia.
( Danke Linus! )

 

Weitere interessante Links gerne in die Kommentare.

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Guten Morgen!

Ich hab  mal nachgezählt: Seit dem 05. August habe ich

7 Exhibitionistische Tweets
7 Quatschtweets
3 Tweets mit Content Anderer und
27 #flp-relevante Tweets

abgesetzt.

Vor kurzem führte ich mit Marcel Weiß ein Gespräch darüber, wie blogfaul die Twitterer geworden sind, weil sie ihren Müll halt jetzt twittern statt ihn auszuformulieren und auf ihr Blog zu packen. Aber des einen Biomüll ist des Anderen Abendbrot! Insofern ist es sozialer, wenn ich meine Daten hier so offen und zugänglich und niedrigschwellig wie möglich verfügbar mache, als nur auf Twitter die geneigten Follower zu belästigen. Also diejenigen, die Bock auf Twitter haben, mir folgen, und in deren Timeline ich überhaupt erscheine und nicht verloren gehe. V E R L O R E N.

Und da mein Blog immer mal wieder totgesagt wird, weil ich eine Weile aus Zeitmangel nicht blogge, scheint es mir sinnvoll, nicht immer gleich einen langen, stundenlang ausgearbeiteten Artikel zu schreiben, sondern auch mal weniger aufwändige Posts hinzurotzen. Angefangen mit einer Linkschleuder. Das ist mir nämlich auch aufgefallen – dass ich häufig #flp-relevante Links bei Twitter poste aber hier nicht mehr aufgreife. Und das ist wirklich schade drum. Hier also Linkschleuder Nr. 1.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Yoda_Conditions

Erwähnte ich bereits im letzten Post. Einige finden’s sinnvoll, andere hässlich. Es handelt sich dabei um eine Konvention, die verhinder soll, das = mit dem == zu verwechseln, indem zuerst die Konstante, dann die Variabel angegeben wird. Schreibe ich nun aus Versehen
Konstante = zugewiesener Wert wird beim Kompilieren ein Fehler ausgegeben, weil einer Konstante kein Wert zugewiesen werden kann. D’uh!

http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/frauen-in-der-it-die-ersten-programmierer-waren-weiblich-a-847609.html

Dieser Artikel ist sicherlich interessant, aber auch nur eingeschränkt empfehlenswert. Im Grunde genommen geht es darum, die Auffassung, Programmieren wäre eine genuin männliche Tätigkeit aufzubrechen. In anderen Ländern gibt es im Feld der IT-Branche interessanterweise eine weitaus weniger dramatische Gender Gap zu beobachten: http://en.wikipedia.org/wiki/Women_in_computing#International_perspective
Und wenn man sich die geschichtliche Entwicklung der Computer vor Augen hält, treten einige weibliche Personen in den Fokus, so wie Ada Lovelace, die als “erste Programmiererin” bezeichnet wird oder Grace Hopper, auf die auch im Artikel Bezug genommen wird. Aus anti-sexistischer Perspektive sind solche Maßnahmen wie die himmelschreiend bescheuerte Kampagne “It’s A Girl Thing” allerdings höchst problematisch. Anstatt sexistische Klischees aufzubrechen, werden sie in einem unerträglichen Ausmaß reproduziert. Frauen? Das sind doch die mit den sexy Miniröcken und dem Lippenstift oder? Frikasch drückt ganz gut aus, was ich so früh am Morgen nicht auszuformulieren vermag. Und nunja, solche Artikel die eigentlich auch ohne Klischees auskommen könnten  verweisen auf die Fotostrecke “Hardware und Lippenstift”. Schade.

http://www.codecademy.com/tracks/python?utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_term=Python%20-%20launch&utm_campaign=python-launch

Code Academy hat jetzt einen Python Kurs rausgebracht! Vielleicht bleiben ja mehr Leute dabei, anders als beim JavaScript-Kurs. Wäre interessant davon zu erfahren, falls jemand von euch sich diesen Kurs vornimmt. Überlege ebenfalls, den auszuprobieren, wenn es dieses Jahr weitergeht mit Python.

http://kennyletran.com/blog/2012/08/05/late-to-the-party-2/

KennyLerntProgrammieren! Und das “erst” mit 18. Und er hat einen wunderschönen Artikel darüber geschrieben, weshalb das egal ist, dass er nicht “wie alle Anderen mit 12″ angefangen hat. Und ich mag den Titel “Late to the Party”.

http://wiki.debian.org/Mobile?action=show&redirect=Smartphone#Howto

Debian auf dem Smartphone. Pretty awesome. Noch nicht rangewagt, aber das fertige Produkt bei Erlehmann gesehen. Ermöglicht solche Dinge wie apt-get im Terminal, unterwegs programmieren und einen C-Compiler installieren. Und das anscheinend, ohne das Betriebssystem, auf dem die ganzen Apps usw. laufen anzutasten.

http://unicodesnowmanforyou.com/

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Viel Spaß mit dem Lesen, viel Spaß bei der Arbeit, beim Computern, beim Semesterferien haben, im Internet, in der Natur – ich verschwinde erstmal für eine Weile nach Italien, um auf einer weiteren Hochzeit zu tanzen. o/

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