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Pics of your naked computer or Mastering never happened

Schickt mir Fotos von euch und euren nackten Computern. Ich sammel das Kompromat in einem Blogpost.

Macht sie nackig und lernt eure Hardware kennen. So richtig kennen!

Schreibt dazu, was ihr dabei gelernt habt. Das ist Teilnahmescheinbedingung.

Nao!

Und nein, Fotos von euch nackt, mit angezogenem Computer will ich nicht.

Einfach an fotografiona@gmail.com

Danke!

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Puh. Wie gut, dass ich daran gedacht habe, ein Bild zu machen!

(Sonst müsste ich die ganze Scheiße von vorne…ach lassen wir das)

 

Baut aus! Baut aus!

Für eine bess´re Zukunft rüsten wir den Laptop auf!

Letztes Wochenende machte ich eine 1500km-Fahrradtour raus nach Brandenburg und kam mit einem nassen Laptop nach Hause. Soweit die Vorgeschichte.

Ausgelassen habe ich zum Beispiel, dass ich mir in Brandenburg einen frischen Spargel aus Beelitz von einer Drohne liefern ließ.

Erst zuhause merkte ich, dass Wasser aus einer Flasche ausgelaufen war und etwas davon in meinen Laptop eindringen konnte. Ich befürchtete gar nichts und schaltete den Laptop ein – das Display blieb allerdings aus. Das Zeitalter der Reproduzierbarkeit lehrte mich, in solchen Situationen Gleichgültigkeit zu bewahren. Nicht zuletzt, weil ich den Laptop eh loswerden will.

Für diejenigen, die mir den Laptop eventuell abkaufen würden: Es folgt ein kurzer Essay über deutsches Steuerrecht, queere Töpferpraktiken und Böhmes Ätmosphärentheorie. Ciao!

Für den Rest: Wasser ist eigentlich nicht wirklich gefährlich für einen Computer. Erst, wenn ich ihm Strom gebe und ein Kurzschluss verursacht werden könnte. Deswegen musste ich mich ein paar Stunden hinsetzen und meinen Computer auseinanderbauen. Kennt ihr diese Träume, in denen ihr plötzlich ein komplett neues, riesiges und schönes Zimmer in einer gewohnten Umgebung per Zufall entdeckt? So war das nicht. Aber trotzdem ganz nett an den Punkt zu kommen, an dem man auch ganz alleine die Entzauberung der Welt™ einleiten kann.

Es begann alles mit ein paar geklauten Schraubenziehern von meinem Vater, Wättestäbchen zum Abtupfen, einem großen Tisch und sehr viel Ruhe:

DSC00215Auf Twitter wies mich der gute @deveth0 darauf hin, dass es ein Maintenance Manual von Lenovo gibt. Das war enorm hilfreich, vielen Dank nochmal für den Hinweis. Von Lenovo gibt es zu anscheinend jedem Modell eine Anleitung, in welcher Reihenfolge die Maschine auseinandergenommen werden muss. Das ist – mit Verlaub – wunderschön. Versucht mal, vergleichbares zu Apple Geräten zu finden. (Andererseits wies mich korrekterweise ein Apple-User darauf hin, dass es wohl auch keine gute Idee wäre, die selber auseinanderzubauen. Geschweige denn wieder zusammen zu bauen.)

Die nächsten Stunden probierte ich das mit dem “Ordentlich” aus und klebte die Schrauben auf eine Empfehlung hin auf ein Blatt Papier mit Beschriftung:

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Das empfiehlt sich wirklich sehr. Spätestens beim Zusammenfriemeln des Laptops erwies sich diese Methode als äußerst hilfreich. Tricky war das Abmontieren der Abdeckung. Dabei muss man ungeheuer aufpassen, dass nicht hässliche Spuren vom Aufhebeln hinterlassen werden.

Im Gegensatz zu manch anderen Computern in die ich mal reingeschaut habe ist der Lenovo Laptop wirklich gut und sauber verarbeitet. Auf der Abdeckung links im Bild unten fand ich auch tatsächlich noch ein paar Wassertropfen, die ich entfernte.

auseinanderbauen

Das wortwörtliche Blicken hinter die Kulissen finde ich immer ziemlich spannend. Plötzlich erkennt man, wie die Übertragung von Tastendruck an das Mainboard geschieht, wo und wie mein Lüfter funktioniert und an welchen Stellen Modifizierungen noch möglich sind. Was hier nicht zu sehen ist, ist beispielsweise, dass ein Slot für Arbeitsspeicher noch frei ist. Wenn ich lustig bin, kann ich einfach einen zusätzlichen Arbeitsspeicher bestellen und weiß genau, wie ich den wo einbaue.

Vielleicht findet ihr mal die Zeit, euren Laptop auseinanderzubauen ohne einen akuten Bedarf aufgrund von Wasser, Mate oder Bratensoße im Laptop zu haben. Zeit solltet ihr euch auf jeden Fall nehmen. Die Technik ist dann doch sellenweise sehr kleinteilig und ein schlampig angeschlossener Kontakt kann schonmal den Laptop zum Explodieren und euer Haus zum Einstürzen bringen. Ablenkung hatte ich im Keller meine Eltern dank mangelndem Empfang auch nicht. Dafür waren analoge Tierbabys bereit, mein Vorhaben zu manipulieren:

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Aber das war auch kein Problem. Ich verbaute die Schildkröte einfach und machte weiter. Vor dem Zusammenbauen holte ich mir noch Hilfe beim letzten Schritt. Mit Wattestäbchen und Tupfern kam ich nicht wirklich in die entlegensten Winkel des Laptops. Dafür hätte ich ihn noch weiter auseinanderbauen müssen, aber irgendwann hatte ich keinen Bock mehr. Stattdessen holte ich mir professionelle Hilfe vom Fön-Fachmann:

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Das Fönen muss sehr vorsichtig passieren. Schätze ich mal. Sonst schmilzt vielleicht was weg. Aber ich bin keine Spezialexpertin für Fönen. Als ich intuitiv beschloss, dass jetzt mal gut sein muss, bauten wir den Laptop in einer Art Reverse Reverse Engineering wieder zusammen. Dank des Manuals und den beschrifteten Aufbewahrungsorten für die Schrauben ging das auch recht schnell. An diesem Punkt konnte ich mir eigentlich überhaupt nicht vorstellen, dass eine so komplexe Maschine nochmal irgendwann laufen könnte, wenn man sie schon so weit auseinandergebaut hatte.

Aber: Olé, er funktionierte wieder einwandfrei!

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Gewinn Gewinn Gewinn!

Mittlerweile mag ich meinen Laptop auch wieder ein bisschen mehr. Vermutlich, weil ich ihn einmal nackt gesehen hab und er verdammt gut aussah. Mal schauen, ob ich mir nicht nochmal die Mühe mache, zusätzlichen Arbeitsspeicher und eine schnellere SSD einbaue.
Ich lege euch auf jeden Fall wärmstens ans Herz Wasser über euren eigenen Laptop oder den einer Person, die ihr mögt, zu kippen um einen Vorwand zum rumwerkeln zu haben. Falls ihr ein Apple Device ohne Apple Care habt, solltet ihr euch das vielleicht nochmal überlegen. Aber nur vielleicht!

Das was bleibt ist ein sehr viel klareres Verständnis für die Funktionsweise meines Computers, das angenehme Gefühl, zu wissen, dass ich so ein Ding ohne allzu viel Erfahrung auch selber auseinander- und wieder zusammenbauen kann und dieses mysteriöse Teil aus meinem Computer:

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Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, woher das kommt! Kommt es vielleicht von dem Ort, wo meine Schildkröte jetzt steckt? Was ist das überhaupt? Aber naja. Falls es etwas gefährliches sein sollte – ich hab es glaube ich bereits in der Waschmaschine verloren.

Frohes Bauen!

Allüberall der Hammer ertönt,
die werkende Hand zu uns spricht:
Computer-Jugend , pack an,
brich Dir selber die Datenbahn,
für Frieden Freiheit und nicht-proprietäre Hardware!
Kein Zwang und kein Drill, der eigene Will`
bestimme dein Leben fortan.
Blicke frei in das Display-Licht
das dir niemals gebricht!
Deutsche Jugend steh Deinen Stallman!

Ich programmiere mir die Welt…

wie sie mir gefällt: Hedonistisch, mit viel Party, Protest und Aktion.

Auf dem Weltkongress der Hedonistischen Internationalen gebe ich meinen Lieblingsworkshop:

PROGRAMMIEREN LERNEN, JAJA, OK, ABER WIE?*

Mein Workshop findet am Freitag Abend in englischer Sprache statt. Im weitesten Sinne geht es darum, dass uns allen dieses “Lernt Programmieren!”-Geschrei zum Hals raushängt und das einzige was wir dagegen tun können, ist…Programmieren Lernen! Nur wie? Aber auch sonst lohnt es sich zu kommen – aus der Glitzer-Welt des Internets gibt es auch noch andere illustre Gestalten zu hören und zu sehen, wie zum Beispiel:

  • Rosa Luxus, bekannt für ihre angenehme zurückhaltende Art in Podcasts,
  • Rop Gonggrijp, bekannt als holländischer H4xx0r, der gerne mal Keynotes hält
  • René Walter, bekannt für seine angenehm zurückhaltende Art, wenn die Feinde des Internets es wagen, sein Riesenblog nerdcore anzugreifen

und viele weitere Leute mit R.

Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr jetzt denkt “OMFGBBQ, ich MUSS da hin!”
Dann solltet ihr euch spätestens morgen oder so ein Ticket klicken, der Verkauf der Tickets endet nämlich in vier Tagen.

Der Verkauf der Tickets endet in vier Tagen!

Ich freu mich auf neue und bekannte Gesichter und auf die 9 Tage Urlaub, für dich ich jetzt mal weiter vorarbeiten werde. Ich könnte zum Beispiel meine Hausarbeit fertig schreiben, so wie ich es mir schon vor zwei Monaten vorgenommen hatte. Ihr kennt das…Falls hier CCC-Mitglieder mitlesen sollten… ich brauche zeitnah ein paar kurze Interviews via Jabber über Misstrauen und Vertrauen. Aber das nur nebenbei. Viel wichtiger ist:

Lernt Programmieren!

 

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Symbolbild

 

 

 

* Dicht gefolgt vom Fickileaks-Vortrag. Aber das ist eine andere Geschichte und ich werde mich nun in bedeutungsvolles Schweigen hüllen.

Gender-Grep

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Was sind “weibliche” Programmier-Netzwerke?

Vom 06. bis 08. Mai fand die re:publica in Berlin statt. Die Konferenz hat sich zu einer der wichtigsten Institution in den Diskursen rund um Kaffee Latte, iPhone-Cases, Veganismus und Web 2.0 gemausert. Neben dem vielfältigen und sehr sehr großen Angebot an Vorträgen, Workshops und Panels gibt es auch immer noch die sehr geschätzte Gelegenheit, das Internet und seine BewohnerInnen zu treffen.

Die re:publica war auch dieses Jahr wieder unheimlich professionell organisiert und ich werde sicher noch ein bisschen brauchen, um all die Eindrücke und Gespräche zu verdauen. Drei Tage lang hatte ich die Möglichkeit, mich mit tollen Menschen auszutauschen und Bier zu trinken. Nebenbei (gefühlt hauptsächlich) habe ich noch eine Art Meta-re:publica erlebt zusammen mit meinem Projekttutorium und das was wir daraus mitgenommen haben drüben auf netzkulturen.net verbloggt.

Die für mich dominierenden Themen kreisen auf Konferenzen über Digitalisierung natürlich auch immer um das Programmieren und Programmierenlernen. Sowohl in den Gesprächen als auch in den Vorträgen die ich besuche. Unter anderem besuchte ich auch einen Vortrag von den Code Girls: “Du nennst es Programmieren, ich nenne es Rock ‘n’ Roll. Über weibliche Programmierer-Netzwerke.”.

Auf der Session wurde das Netzwerk der Code Girls vorgestellt, die Programmier-Genese der Speakerinnen kurz erläutert und darüber referiert, wie die Arbeit der Code Girls verläuft. Im Verlaufe des Vortrags beschlich mich ein immer größeres Unbehagen gegenüber der Darstellung der Zusammenhänge von Frauen und Programmieren, welches ich auch in der anschließenden Fragerunde äußerte. Aber bevor ich zu den Gründen komme, ein paar Dinge vorab:

Ich persönlich finde generell, es sollten mehr Menschen Programmieren lernen. Die Code Girls drückten es schon ganz gut in ihrer Beschreibung aus: “Statt also unsere eigenen Werkzeuge zu programmieren, nutzen wir lediglich bestehendes.” Ich finde, dass die Verteilung von Wissen über Code nicht losgelöst werden kann von Machtaspekten. Insofern freue ich mich wie ein junges Reh über jede und jeden, den oder die ich mit FLP dazu bewegen kann, sich ebenfalls damit auseinanderzusetzen. Das Verhältnis von Männern und Frauen, von denen ich weiß, dass FLP sie dazu bewegen konnte, hält sich übrigens auch die Waage.

Andere Leute zu motivieren, mit dem Programmieren lernen zu beginnen, wurde erst im Verlaufe des letzten Jahres das primäre Ziel von FLP. Anfangs war es für mich einfach eine Selbstverständlichkeit, dass ich über das was ich tue, bloggen sollte, um meine Erkenntnisse nach außen zu tragen – das fand ich sozial und angemessen. Dass ich daraufhin wirklich Leute erst auf die Idee bringe, Programmieren zu lernen, war für mich nicht vorhersehbar und eine sehr positive Überraschung. Was ich auch nicht vorhersehen konnte war die Verknüpfung mit feministischen Kontexten.
Auf der Seite der mädchenmannschaft wurde relativ früh auf mein Blog verlinkt. Das irritierte mich, denn was vermittelt wurde waren meines Erachtens die Botschaft:. “Krass, eine FRAU lernt programmieren!”
Mein Blog wurde auch auf anderen Seiten verlinkt, meistens mit der Begründung, dass mein Schreibstil gefällt oder weil mein Blog nützlich sein könnte und weil es sich überhaupt explizit an AnfängerInnen richtete. Bei der Mädchenmannschaft spielt meines Erachtens mein Geschlecht eine größere Rolle, da es in einen feministischen Kontext eingebettet wird. Auch wenn das naiv klingt, aber ich war mir vorher darüber, dass es etwas besonderes ist, wenn ich als Frau mitteile, dass ich Programmieren lerne, nicht bewusst.

Bisher brachten lediglich Unterhaltungen mit Männern, die beruflich programmieren oder Informatik studieren, mein Geschlecht ins Gespräch mit Sprüchen wie “Ach, das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass du Programmieren lernst, du bist doch eine Frau!” oder “Wow, das ist echt selten, eine gutaussehende Frau kennenzulernen, die sich für Computer interessiert!” – Seriously! Und glaubt mir, ich finde das sehr viel demütigender als schmeichelnd.

Die Begegnungen mit solchen Gesprächspartnern, die Verlinkung auf maedchenmannschaft und schlussendlich die Initiative der Rails Girls machten mir erst bewusst, wie sehr FLP einen gegensätzlichen Ansatz verfolgte. Plomlompom und Erlehmann sind langjährige Freunde von mir, wenn sie nicht sogar zu den besten Freunden die ich habe zählen. Wir verbringen gerne Zeit miteinander und von Anfang an haben wir uns gegenseitig Dinge beigebracht und interessante Dinge zu erzählen gehabt. Die Entscheidung, gemeinsam Programmieren zu lernen bzw. zu lehren entstand aus meinem eigenen Wunsch danach. Ich hatte über lange Zeit mitbekommen, dass sie mehr können als ich und in welchem Ausmaß – ich wollte auch Code, Computer und Netzpolitik besser verstehen. FLP war auch keinesfalls so konstituiert, dass wir einen Top-Down-Ansatz konsequent hätten verfolgen können. Wir alle lernten Assembler zum ersten Mal und Erlehmanns Programmierfähigkeiten waren weitaus größere als meine und Ploms. Darüber hinaus lernte Erlehmann auch eine Menge dadurch, dass er mir Dinge vom Urschleim an erklären musste.

Und überhaupt: Assembler! Warum fingen wir mit Assembler an? Weil meinem Wunsch, alles von Grund auf zu verstehen nachgegangen wurde und weil wir eben nicht das Mindset hatten, dass ich eine Frau bin und wir deswegen einen leichteren Ansatz verfolgen müssten. Es gibt in der Genderwissenschaft bzw. in der Soziologie das Konzept des “Undoing Gender”  von Stefan Hirschauer. Es stützt sich auf dem Konzept des Doing Gender, welches davon ausgeht, dass wir Geschlecht immer wieder durch Interaktionen herstellen und wahrnehmen, es ist also keine feste, angeborene Eigenschaft. Undoing Gender räumt allerdings ein, dass es auch innerhalb dieses Herstellungsprozesses Möglichkeitsrahmen gibt, um unser Geschlecht “vergessen” oder für einen bestimmten räumlichen oder zeitlichen Kontext irrelevanter zu machen.
FLP bildet genau so einen Möglichkeitsrahmen. Plom und Erlehmann sind Freunde, die mich als Fiona kennen und nicht primär als Frau. Während Anfangszeit gab es immer wieder bissige Bemerkungen diesbezüglich und die Beiden wurden sogar als “antifeministische Backstabber” beschimpft. Das ist mir relativ gleich, interessant finde ich daran, dass wir uns in den Rails Girls bspw. als emanzipatives Projekt gegenübergestellt sahen.

Aber die Möglichkeit des Gender Vergessens existiert bei den Rails Girls meines Erachtens nicht. Wie kann ich mein Gender, welches zweifelsohne auf eine bestimmte Art und Weise konnotiert ist, vergessen, wenn über mir die ganze Zeit die Bezeichnung “Girls” schwebt?
Ich finde, Projekte wie “Code Girls” oder “Rails Girls” reproduzieren genau das, was Frauen den Zugang erst erschwert: Die Auffassung, dass Frauen nicht programmieren können.
Sicherlich schleppe ich das ebenfalls in meinem Gepäck als Frau mit. Aber ich finde Wege, das abzulegen und vor allem zu denaturalisieren. “Natürlich” fällt es mir schwer, Programmieren zu lernen. Aber das liegt doch nicht daran, dass ich eine Frau bin, sondern daran, dass ich eben nicht h4cke seit ich 12 bin. Das hat selbstverständlich damit zu tun, dass ich als Frau wahrgenommen wurde und den obligatorischen sexistischen Chemielehrer hatte (wieso wissen immer so viele Frauen unmittelbar, was ich damit meine?). Aber es hat nichts mit meinem biologischen Geschlecht zu tun.

Wenn ich nicht programmieren kann, ist das eine flexible Eigenschaft, die sich durch harte Arbeit und Investition von Zeit ändern lässt (Jaja, ich weiß). Es ist nichts Angeborenes und somit unveränderliches. Was aber Projekte wie Code Girls und Rails Girls kommunizieren ist:
Ihr seid Frauen, also entwickeln wir ein Angebot, das extra auf euch und eure Eigenschaften als Frauen abgestimmt ist. Im Zweifelsfall ein leichteres und bunteres Programm.

Wie soll unter diesem Stern jemals meine ansozialisierte Einstellung, dass Frauen nicht programmieren können, abgelegt werden?

Einen Schritt zurück.

Ich habe in der Fragestunde meine Anmerkungen nicht als Kritik, sondern als Frage verpackt. Aus gutem Grund. Es ergibt wenig Sinn, solche Projekte wie Rails Girls und Code Girls mit aller Kraft im Keim ersticken zu wollen. Es sind auf jeden Fall lobenswerte Unterfangen und ich wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass unter den Menschen in Deutschland, die nicht programmieren können oder sich nicht trauen, schlichtweg mehr Frauen sind. Dass diese teilweise eher einen geschützten Raum ohne Männer aufsuchen um dem durchaus problematischen Klugscheißertum zu entgehen, ist absolut nachvollziehbar. Mittlerweile habe ich auch verstanden, dass FLP eine feministische Komponente hat und bin mir der Verantwortung bewusst.
Aber die Frage nach der Reproduktion von Geschlechterverhältnissen muss weiterhin diskutiert und verhandelt werden. Mein Unbehagen angesichts der kommunizierten Unterteilung zwischen Männern, die die Welt beherrschen und zum Programmieren geboren sind, und Frauen, die eine Sonderbehandlung brauchen, teile ich mit Anderen, die nach dem Vortrag auf mich zukamen.

Die Beschreibung der Session liest sich wie ein Krisenbericht:

Auf diese Weise bewegen Frauen sich wie in so vielen anderen Bereichen unserer Gesellschaft auch im Netz in einer von Männern erschaffenen (weil programmierten) Welt. Ihnen bleibt der ökonomische Zugang zum Markt verschlossen.

Aber diese Darstellung unterschlägt,

1. dass zu den ersten Programmiererinnen durchaus Frauen gehörten,

2. dass es im Ausland gang und gebe ist, dass Frauen programmieren und

3. dass es auch in Deutschland Frauen wie Anne Schuessler gibt. Anne äußerte sich ebenfalls nach dem Vortrag und merkte an, dass sie als Frau, die beruflich programmiert, keinerlei Probleme hat.

Frauen, die selbstbewusst in den Vordergrund treten und sagen “Hä? Ich programmiere halt” machen mir persönlich sehr viel mehr Mut als Aufrufe wie “Es wird Zeit den Mythos zu entkräftigen, dass selbstbewusste, attraktive und intelligente Frauen kein Interesse an Programmiersprachen haben.” (ebenfalls aus der Beschreibung des Vortrags auf der re:publica)

Die Frage nach Sinn und Unsinn von “frauengerechten” Programmier-Kursen wird noch lange Zeit eine ungeklärte Frage bleiben. Aber auch offene Fragen werden produktiv genutzt, sobald sie gestellt werden.

Aber eine Bitte hätte ich noch:
Können wir uns nicht endlich mal darauf einigen, dass wir keine “Girls” mehr sind?

Unitex

Manche By-The-Ways sind zu sehr On-The-Way um nebenbei erwähnt zu werden. Deswegen gibt es heute eine kleine Zwischenmeldung zu meinem Nicht-Programmieren, meinem Seminar und dem begleitenden Blog.

Nicht zuletzt, weil das Seminar in der Anfangszeit unheimlich viel Zeit frisst. Programmierzeit ist gerade Mangelware, aber das nehme ich in Kauf, da die Aufgaben, die sich uns als Lehrende stellen, enorm spannend, wenn auch zuweilen sehr anstrengend sind.

Wer sich für die Schnittstelle von informationswissenschaftlichen Themen und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen interessiert, möge weiterlesen – der Rest sollte sich überlegen, welchen Beitrag Broccoli je zu unserer Gesellschaft geleistet hat und die Antwort bitte bis Sonntag 20:00 in die Kommentare schreiben. Das ist TEILNAHMESCHEINBEDINGUNG.

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Wie schon erwähnt, leite ich dieses Semester ein Seminar, beziehungsweise ein Projekttutorium über die Annäherung von Kulturwissenschaften und Netzphänomenen. Da ich mittlerweile weiß, was HTTP mit Salamipizza zu tun hat, habe ich mich an meinem Institut zu so etwas wie “Die macht was mit Computern und vermutlich isst sie viel Salamipizza und hat eine schlechte Körperhaltung” gemausert. Hurra!

Gemeinsam mit Jan Schnorrenberg leite ich mehr oder weniger deswegen ein Seminar über DAS INTERNET, wo wir mit den Studierenden gemeinsam versuchen, die Annäherung weiter voranzutreiben. Das tun wir mittels dreier Strategien:

1. Recherche und somit Erschließung weiterer potentieller Forschungsfelder, um den Diskurs über Internet in den Disziplinen zu erweitern

2. Reflexion und Problematisierung traditioneller Methodik, beispielsweise: “Wie geht teilnehmende Beobachtung im Netz, wenn überhaupt?” oder “Wie können wir strukturell anonymen Feldern als Forschende entgegenkommen”

3. Eigene Forschungen, um die Überlegungen dazu zu erproben, zu widerlegen und mitzuteilen.

Die Ergebnisse des Seminars halten wir  zusammen mit den Studierenden auf unserem Blog http://netzkulturen.net fest, um sie zu teilen und zur Disposition zu stellen. Darüber hinaus soll das Blog den meines Erachtens sehr lebendigen und gerade erst beginnenden Diskurs über die gesellschaftswissenschaftliche Erschließung von Netzphänomenen adressierbar machen.

Vor einigen Tagen habe ich für das Seminar einen Vortrag über die Technik und Geschichte des Internets gehalten. Im Artikel schreibe ich über die Notwendigkeit, sich als KulturwissenschaftlerIn auch mit der Technik des Feldes auseinanderzusetzen.
Womit vielleicht die Relevanz für FLP klarer wird  - so einen Vortrag hätte ich ohne das Wissen, das ich mir die letzten anderthalb Jahre angeeignet habe, nicht halten können.
Darüber hinaus wird daraus ein weiterer Grund ersichtlich, weswegen es sich lohnt, sich näher mit technischen Grundlagen von Computern und Internet auseinanderzusetzen, auch wenn keine Karriere als ExpertenprogrammiererIn vorgesehen ist.

Jan hat gestern einen Artikel über vergangene Ansätze, aktuelle Irritationen und zukünftige Perspektiven der kulturwissenschaftlichen Erforschung des Netzes geschrieben. Der Artikel bietet eine gute Arbeitsgrundlage und Übersicht darüber, mit was wir uns eigentlich beschäftigen.

Ich freue mich sehr über interessierte Leser und Leserinnen, die mich rüber ins andere Blog begleiten – und wieder zurück natürlich!

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Und wenn erstmal die re:publica nächste Woche vorbei ist (wir sehen uns am Montag von 14-22 Uhr an der Akkreditierung) gibt es auch wieder Code, versprochen!

Kommando Kommandos!

Liebe Lesende

jemand sehr weises sagt einmal “Benutz deine Kommandozeile, du Idiot!”

Ich hab vergessen, wer das war, aber ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass es schonmal jemand gesagt hat.

Auf FLP habe ich schon mehrmals darauf hingewiesen, wie wichtig ich die Auseinandersetzung mit der Shell finde und dieses Tutorial verlinkt. Denjenigen, die sich noch immer nicht an ihr Terminal gewagt haben, sei die Einführung zum verlinkten Terminal empfohlen mit der originellen Überschrift Shut Up And Shell. Ansonsten habe ich auch noch ein paar gute Gründe auf Lager:

  • Ein Terminal sicher handhaben und seine Funktionsweise verstehen zu können ist essentiell für das Programmierenlernen
  • Ein Terminal muss nicht das klickbare Interface ersetzen. Es erweitert den Rahmen an Handlungsoptionen in der Bedienung des Computers
  • Durch die Verwendung von Befehlen lernst du deinen Computer noch einmal ganz anders kennen. Die Verzeichnisstrukturen, welche dadurch erst sichtbar gemacht werden, ermöglichen dir ein ganz anderes und weniger abstrahiertes Verständnis der Funktionsweise deines Computers
  • Früher oder später wirst du nicht nur Befehle kennenlernen, welche dasselbe ermöglichen wie ein Klick, sondern auch Befehle, welche dir mehr ermöglichen
  • Dieses “Mehr” bedeutet oftmals ein Anpassen deines Computers an deine Bedürfnisse und eine Verwendung, welche über die von den Präkonfigurationen vorgegebenen abweicht
  • Kommandozeile lernen ist also Kapitalismuskritik lernen!

Und noch viel mehr. Diese Erkenntnisse ziehe ich aus meiner eigenen Erfahrung und aus dem, was ich bei anderen Leuten beobachten konnte.
Das Terminal zu erkunden gliedert sich ein in eine ganze Reihe von Aktivitäten, welche ein besseres Verständnis von Computern ermöglichen. Sie befähigen und ermutigen zum Einen, Konfigurationen und Aussagen über Computertechnik infrage zu stellen und sie andererseits auch zu bewerten. Es stellen sich neue Fragen, wie bspw.

“Was passiert eigentlich, wenn ich jetzt zufällige Bytes an meinen Bildschirm schicke?” oder

“Ist es eigentlich notwendig, dass die Installation von Linux auf Uefi-basierten Laptops so kompliziert ist?”

oder

“Kann es sein, dass die Telekom ein bisschen spinnt?”

oder

“Warum kann ich den Akku meines Macbooks nicht selber austauschen”

oder

“Hm, ich darf angeblich diese Datei nicht löschen/bearbeiten/lesen/öffnen, na das wollen wir doch mal sehen…”

Oderoderoder. Das sage  ich immer wieder und immer wieder gerne: Das Programmierenlernen bietet mir viele Antworten. Aber vor allem bietet es neue Fragen.
Das Schöne am Kommandos-Lernen ist, dass es wirklich sehr leicht nebenbei passiert. Es ist wie spanische Vokabeln lernen, wenn man sich gerade in Spanien befindet. Es ist wie wenn man viele verschiedene vietnamesische Ausdrücke für “Nein danke, sehr nett, aber ich bin wirklich satt” lernt, wenn man sich gerade bei seinen vietnamesischen Verwandten befindet. Man braucht sie auf jeden Fall und verinnerlicht sie durch permanente Verwendung.

Und ja, ich muss und will auch mehr Befehle lernen. In Zukunft werde ich öfter mal einen Post über ein paar Linux-Commands verfassen, angefangen bei den Basics. Ich hoffe, dass ich damit ein paar Leute motivieren kann, ebenfalls die wunderbare glitzer-bunti-freie Welt der Konsole kennenzulernen. Wenn ihr Tips für besonders tolle, kluge, das Leben erleichternde und für AnfängerInnen geeignete Commands habt, dann her damit.

Danke an Andreas, der mir dieses Buch schenkte, das mich letztendlich zu diesem Blogpost inspirierte.

 

Crowdfundiona

 

 

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Ich würde gerne “Danke” sagen, aber ich bin noch ein bisschen sprachlos über die Reaktionen auf meine Bitte um Unterstützung.

 

Von guten Freunden, von noch ganz frischen Bekanntschaften und von Leuten, deren Namen ich nicht kannte bis ich ihn auf den Absenderadressen las habe ich einen kleinen ansehnlichen Haufen Bücher bekommen, den ich fleißig abarbeiten werde. Einen Violinen-Pickup habe ich auch bekommen. Was ich damit anstelle wird sich noch zeigen.

Ihr unterstützt mich damit ungemein und ich freue mich wie ein junges, langweiliges Reh, das nie auf Festivals geht, auf die Lektüre der Bücher und über weitere Unterstützung, die ich nach wie vor gut gebrauchen kann.

Womöglich schaffe ich es noch diese Woche ein paar Commands aus dem “Linux Befehlsreferenzen Kompakt” zu verbloggen. Das wäre doch ein guter (und in kurzer Zeit machbarer) erster Anfang.

Ansonsten bin ich gerade sehr stark mit meinem eigenen Seminar “Lauert Mehr” an meinem Institut beschäftigt, zu welchem die Bücher wiederum sehr viel beitragen können. Grob zusammengefasst geht es in dem Seminar um die kulturwissenschaftliche Erschließung von netzkulturellen und netz-verwandten Forschungsfeldern. Das erfordert neben den anderen Seminaren, die ich belegt habe, recht viel Aufmerksamkeit.

Mein Traum Plan, dieses Semester nur dieses Seminar zu organisieren und mich sonst stärker dem Programmieren zu widmen, ist letztendlich doch meiner Angst vor den systemimmanenten Konsequenzen gewichen. Bologna-Bachelor-Bafög und so. Die drei Bs. B wie Bullshit. Das heißt, das Programmierenlernen wird in den gewohnt langsamen Schritten fortgesetzt. Aber immerhin.

Vielleicht werde ich in Zukunft auch zum Verlauf des Seminars hier ein wenig erzählen. Immerhin ist es auch so etwas wie eines der vielen “Kinder” von FLP, beziehungsweise ohne das Wissen, welches ich mir im Rahmen von FLP angeeignet habe, hätte ich so ein Seminar nie organisieren können. Was meint ihr? Relevant für FLP? Ansonsten bloggen mein Kommilitone @spektrallinie, unsere Studierenden und ich auf http://netzkulturen.net darüber. Am ersten Artikel arbeite ich allerdings gerade noch. Der handelt davon, weswegen es als GesellschaftswissenschaftlerIn wichtig ist, sich mit der Technik des Internets auseinanderzusetzen, wenn man dessen Phänomene untersuchen möchte.

Technik!

Die Begeisterung und das Interesse an Code, an Computern und Technik generell ist auf jeden Fall noch da. Das immer wieder fest zu stellen ist nach so vielen Zweifeln sehr beruhigend.

Tja. Ihr wisst was jetzt kommt…

Lernt und lehrt weiterhin fleißig Programmieren!

Es lohnt sich :)

Getaggt mit , , ,

Bloggen gegen Bier

Ich bin neuerdings Mitglied bei den Iron Bloggers Berlin.

Als Mitglied verpflichtest du dich dazu, einmal die Woche zu bloggen, sonst gibt’s auffe Fresse. Da ich mir das nicht leisten kann, bin ich jetzt real dazu gezwungen, einmal die Woche zu bloggen. Tatsächlich freue ich mich aber auch über einen Anreiz, öfter hier reinzuschreiben, was effektiv auch bedeuten würde, dass ich wieder mehr programmiere. Hoffentlich.

Allerdings: Weil ich leider noch nicht auf der Liste der participants bin, gibt es zur Strafe nur diesen billigen rekursiven Post.

Bis nächste Woche! (Garantiert)

I got Safersurfd’

Also ich habe folgendes gelernt:

    • Verschlüsselung ist wichtig
    • Verschlüsselung ist für einige Menschen sehr sehr wichtig, teilweise überlebenswichtig. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass Menschen, für die Verschlüsselung relevant ist, sich auch in deinem Adressbuch befinden.
    • Verschlüsselung ist eine komplexe Angelegenheit
    • Verschlüsselung von A bis Z kann nicht an einem Abend erklärt werden
    • Vor allem ist der Frontalunterricht vor 30 Leuten eher ungeeignet, besser wären vermutlich Kleingruppen, in welchen die Lehrenden auf die individuellen Vorkenntnisse und Lerngeschwindigkeiten eingehen können
    • Ein maximal dreistündiger Workshop für AnfängerInnen sollte sich vielleicht auf die Grundlagen von PGP beschränken und vor allem die TeilnehmerInnen mit dem Wissen darüber entlassen, wo die Schnittstelle für die praktische Anwendung ist
    • Ja, Elliptische Kurven geht zu weit
    • Wenn du einen Workshop zu Kryptographie veranstaltest, solltest du dir genau überlegen, ob du den in einem Hackerspace machst, wo du ggf. aus einer dunklen Ecke heraus angepöbelt wirst, wenn du zu ungenau bist (“SSH IST KEIN TLS!”, “Oh diese Schmeeeerzen!”)

Ich bin etwas enttäuscht darüber, dass diese sehr lobenswerte Initiative für mich nicht so ergebnisreich war, wie ich erhofft hatte. Aber vielleicht ging es auch nur mir so, ich habe die anderen TeilnehmerInnen nicht gefragt.
Ich habe natürlich ein paar Dinge mitgenommen und das Prinzip von PGP beispielsweise verstehe ich schon. Trotzdem glaube ich, dass mein Wissen im Moment noch zu lückenhaft ist, als dass ich guten Gewissens eine Erklärung verbloggen könnte. Sie wäre zu lückenhaft.
Ich bin aber auf jeden Fall motiviert, die Lücken in nächster Zeit selber zu schließen und hoffe, dass der Crypto-Workshop nicht der letzte gewesen ist.
Der nächste Termin, den sich Interessierte merken können ist der 11. April. Dann beginnt nämlich die Cryptocon im Leipziger Sublab. Ich bin vielleicht auch dort, wobei das unmittelbar vor Beginn des Semesters wäre und damit beginnt auch mein eigenes Seminar , das vorbereitet werden will.

Vielleicht kennt ihr ja jemand Nettes, der sich sehr sehr gut mit Kryptographie auskennt und diese auf einem für AnfängerInnen verständlichen Level erklären könnte.
Ich bin mir sicher, dass es genügend Interessierte und eine verfügbare Infrastruktur für einen weiteren Workshop gäbe.

Hoffnungsvoll und bis auf Weiteres!

Safersurf

Kurze Zwischenmeldung:

Am Donnerstag findet in der c-base in Berlin ein Workshop zu Verschlüsselungstechniken statt. Ich werde mir eine Robbe mieten und mit meinem riesigen T60 anrücken und mitmachen, wenn mir nichts dazwischen kommt.
Der Workshop wird von den Piraten organisiert und ich finde, das ist eine feine, lobenswerte Sache. Ich hoffe, dass sich viele N00bs und evtl. auch LeserInnen mit mir zusammenschließen und ebenfalls den Workshop besuchen. Ich erwähnte ja schon im letzten Post, mit welcher Art von Verantwortung Verschlüsselung verknüpft ist.
Wenn am Donnerstag alles gut läuft kann ich mich vielleicht endlich zu den 1% der Menschheit zählen, die kryptotechnisch überlegen sind und zu Recht auf andere schimpfen, wenn sie ihren Kram nicht verschlüsseln.
Vielleicht sieht man sich dort!

Ansonsten versuche ich natürlich so viel wie möglich mitzunehmen und zu verbloggern.

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