Learn ALL the programming!

“Lerne Programmieren” – das hat mir plomlompom seit ich ihn kenne bereits mehrmals gesagt und -Uncle Sam Style- den Finger dabei auf mich gerichtet. Mit so einem Argument konnte er sehr erfolgreich jede langwierige Diskussion über Gefühle der Unproduktvität oder des Stagnierens beenden. Und erlehmann pflichtete ihm dann sehr überzeugend bei. Kein Zufall also, dass die Beiden jetzt die umfangreiche Aufgabe, mir das Programmieren beizubringen, übernommen haben.

Ich glaube, sie versuchen damit die Welt zu verbessern.

Und gewissermaßen tun sie das. Denn jede Person, die sich die Fähigkeit zur Dekodierung von Code aneignet, lernt, an einem Diskurs teilzunehmen, der einen mittlerweile kaum noch zu übersehenden Einfluss auf unseren Alltag genommen hat.

“Programmieren ist das neue Latein” sagte ein Teilnehmer der Spackeriade im Dezember letzen Jahres. Zwar haben die meisten, denen ich davon erzählte, und die entweder programmieren oder Latein oder Beides konnten, mir immer irgendwie wiedersprochen, aber für mich ist die Sache eindeutig (und die Argumente dagegen habe ich äh vergessen).
Die akademische und klerikale Intelligenz der europäischen Gesellschaft äußerte sich dazu mal auf Latein und verschloß sich damit der Mehrheit- und derjenigen, die nicht Lesen konnten sowieso. Heute, so scheint es mir, bleibt mir ebenfalls ein ganzer Themenkomplex verschlossen, bzw. ich kann ihn höchstens auf einer Meta-Ebene begreifen. Sei es der Bundestrojaner, technische Diskussionen über die Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit von Internetsperren oder irgendwelche krassen Hacks von irgendwelchen krassen Hackern. Ich möchte mehr verstehen.

Aber auch auf einer noch alltäglicheren Ebene sehe ich unzählige Vorteile darin, mir das Programmieren anzueignen. Denn damit meine ich natürlich nicht nur, lustige Spiele zu programmieren, die mir mein Studium versauen, sondern auch das Verstehen meines Computers mit dem ich sicherlich mehr Zeit verbringe als mit all meinen Partnern, Freund_innen und Eltern zusammen. Und bei denen bemühe ich mich ja auch permanent darum, ihre Sprache zu verstehen und eine vernünftige Kommunikation zu etablieren.
Wieso nicht dasselbe mit meinem Computer versuchen? Wenn er ein Problem hat, will ich ein offenes Ohr haben. Wenn ich ein Problem habe, möchte ich ihm das auch mitteilen können und eine Lösung finden.
Ich glaube das spart mir viel Ärger. Und irgendwann vermutlich auch Geld.

Zuletzt bekam ich dann über meine Twitter-Timeline von codeyear mit. Eine sehr gute Idee, die es auf eine sehr bequeme Art und Weise ermöglicht, am Ende des Jahres zu den Besten der Besten Programmierer_innen zu gehören! Codeyear war auch ausschlaggebend für meine Entscheidung, den Vorsatz, 2012 Programmieren zu lernen, zu übernehmen.
Simpel wie genial wie bequem wie effektiv. Über den hashtag #codeyear kann ich mich dann einfach austauschen, wenn ich nicht weiterkomme oder fragen, wer bei twitter noch alles nicht die Hausaufgaben gemacht hat.
Codeyear wird dann auch sicher mein Zufluchtsort, wenn ich mal etwas Code-Fastfood brauche. Denn mit plomlompom und erlehmann geht es jetzt erstmal an den Urschleim des Programmierens. An Assembler, eine Maschinensprache, die mir nichts bringt, außer dass ich dann Assembler kann. Aber das find ich cool genug. Die meisten können das nämlich nicht!

Ich freue mich auf viele Wegbegleiter_innen und Facepalmen in den Kommentaren
und natürlich über viele Nachahmer_innen.
Zum Schluss noch ein Ratschlag von Ratschlagfiona, den ihr euch bitte zu Herzen nehmt:

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